Das 100-jährige Jubiläum feierte die Bäckerei Herbert Meyer und Sohn aus Wahrenholz am 14.09.2025 mit einem Tag der offenen Tür und großem Hoffest. Viele tausend Menschen folgten der Einladung und warteten in einer langen Schlange auf die Besichtigung der hochmodernen Produktionshallen.
1925 von Wilhelm Meyer in Eschede gegründet, wurde drei Jahre später nach Wahrenholz umgezogen. Heute werden von hier aus 108 Filialen in der Region bedient und aus der kleinen Dorfbäckerei ist ein mittelständisches Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern geworden.
Als Festredner wurde der niedersächsische Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne begrüßt. „Die 100 Jahre wurden nicht geschenkt, sondern sind das Ergebnis von harter Arbeit und Anstrengung“. Tonne bedankte sich bei den Meyers vor allem für die Begeisterung für ihre Arbeit.
Der Übergang von der dritten Generation mit Herbert Meyer zur vierten mit Sohn Marcel Meyer ist eingeläutet. Der Junior wird demnächst, wenngleich er bereits schon lange in dem Familienbetrieb arbeitet, sogar eine Bäckerlehre dranhängen. Die Familientradition wird also auch hier fortgeführt. Carsten Richter, Obermeister der Bäcker-Innung Braunschweiger Land und Nachfolger von Herbert Meyer, der 30 Jahre lang vor der Innungsfusion Obermeister der Innung in Wittingen und dann Gifhorn war, freute sich schon, ihn nach der Lehre freisprechen zu dürfen, wie er sagte. Zusammen mit dem stellv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Frank Twele, und dem Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig, Manfred Lippick, überreichte er Herbert Meyer den Ehrenobermeisterbrief der Innung. Auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Andreas Bierich, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren.





